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Tipps und Infos

Mit 1.1.2008 hat sich der Reisekostenersatz geändert, welche Neuerungen sind das konkret?

Die Differenzierung zwischen Dienstreise, Einsatzwechsel- und Fahrtätigkeit entfällt. Es gibt nur mehr den einheitlichen Begriff der beruflich veranlassten Auswärtstätigkeit.

Fahrtkosten

  • Wegfall der Drei-Monats-Frist
    Nach Ablauf von drei Monaten wird die auswärtige Tätigkeitsstätte nicht mehr zu einer weiteren regelmäßigen Arbeitsstätte. Bis 2007 lag nach drei Monaten automatisch eine Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte vor, es kam die niedrigere und steuerpflichtige Entfernungspauschale zum Ansatz. Es können ab 2008 nach drei Monaten weiterhin die höheren und steuerfreien Reisekostenersätze geltend gemacht werden.
    Achtung: Die Drei-Monats-Frist ist jedoch bei den Verpflegungsmehraufwendungen weiterhin zu beachten. Bei den Übernachtungskosten ist die Drei-Monats-Frist weggefallen.

  • Wegfall der 30 km-Zone
    Bis 2007 lag grundsätzlich bei ständig wechselnden Einsatzstellen, wenn sich diese nicht mehr als 30 km von der Wohnung entfernt befanden, eine Fahrt zwischen Wohnung und Arbeitsstätte vor. Lohnsteuerlich war man in diesen Fällen auf die steuerpflichtige Entfernungspauschale  beschränkt.
    Mit Streichung der 30 km-Zone gelten ab 2008 auch für den Personenkreis, der an wechselnden Einsatzstellen beschäftigt ist, diese Fahrten entfernungsunabhängig als beruflich veranlasste Auswärtstätigkeit, es kommen die höheren und steuerfreien Reisekostenersätze zum Ansatz kommen.

Übernachtungskosten

Inlandsreise
  • Wegfall der Drei-Monats-Frist
    Nach Ablauf von drei Monaten wird die auswärtige Tätigkeitsstätte nicht mehr zu einer weiteren regelmäßigen Arbeitsstätte. Auch nach drei Monaten sind Übernachtungskosten werbungskostenabzugs- bzw. -erstattungsfähig.

  • Änderung der Kürzung der Übernachtungskosten um die Verpflegungskosten
    Wird durch Zahlungsbelege nur ein Gesamtpreis für Unterkunft und Verpflegung nachgewiesen und lässt sich der Preis für die Verpflegung nicht feststellen (z. B. Tagungspauschale), ist der Gesamtpreis zur Ermittlung der Übernachtungskosten wie folgt zu kürzen:
    1. für Frühstück um 20 % (Inland = 4,80 €),
    2. für Mittag- und Abendessen um jeweils 40 % (Inland = jeweils 9,60 €)
    des für den Unterkunftsort maßgebenden Pauschbetrags (auch wenn aufgrund des Einzelnachweises abgerechnet wird) für Verpflegungsmehraufwendungen (Inland: 24 €) bei einer Auswärtstätigkeit mit einer Abwesenheitsdauer von mindestens 24 Stunden.
    Bis 2007 musst nur das Frühstück um 4,50 € gekürzt werden.
 
Auslandsreise
  • Wegfall der Drei-Monats-Frist
    Nach Ablauf von drei Monaten wird die auswärtige Tätigkeitsstätte nicht mehr zu einer weiteren regelmäßigen Arbeitsstätte. Auch nach drei Monaten sind Übernachtungskosten werbungskostenabzugs- bzw. -erstattungsfähig.

  • Bei Werbungskostenabzug nur mehr Einzelnachweis möglich
    Bis 2007 konnte der Arbeitnehmer statt des Einzelnachweises auch die länderspezifischen Übernachtungspauschbeträge als Werbungskosten absetzen (Wahlrecht).

  • Änderung der Kürzung der Übernachtungskosten um die Verpflegungskosten
    Die Kürzung erfolgt wie bei Inlandsreisen, zu beachten sind aber die unterschiedlichen Pauschbeträge der jeweiligen Länder.
    Der Gesamtpreis ist für die Ermittlung der Übernachtungskosten wie folgt zu kürzen
    1. für Frühstück um 20 %,
    2. für Mittag- und Abendessen um jeweils 40 %
    des für den Unterkunftsort maßgebenden Pauschbetrags für Verpflegungsmehraufwendungen bei einer Auswärtstätigkeit mit einer Abwesenheitsdauer von mindestens 24 Stunden.
    Beispiel:
    Auslandsreise nach Frankreich:  Hotelrechnung mit Tagungspauschale  (Übernachtungskosten, Frühstück, Mittagessen, Abendessen). Gesamtpreis 100 €. Pauschale Verpflegungsmehraufwende für Frankreich: 39 €. Die Übernachtungskosten betragen somit 100 € ./. 7,80 € ./. 15,60 € ./. 15,60 € ./. = 61 €.
    Bis 2007 musst nur das Frühstück um 20% gekürzt werden. 

Ich benutze meinen Betriebs-Pkw auch privat, was muss ich beachten?

Ein PKW muss zu mindestens 10% betrieblich genutzt werden, damit ein "betrieblicher PKW" vorliegt.
Die private Nutzung eines Betriebs-PKWs muss der Besteuerung unterworfen werden. Dabei gibt es ertragssteuerlich verschiedene Möglichkeiten für die Ermittlung der privaten Nutzung:

  • Fahrtenbuch-Methode
  • 1%-Methode
  • Schätzungs-Methode (ab 2006)

Fahrtenbuch-Methode

Hierzu muss für das komplette Jahr ein ordnungsgemäßes Fahrtenbuch geführt werden. Die tatsächlichen Aufwendungen des PKWs (Abschreibung, Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung, Reparaturen, Benzinkosten usw.) werden addiert und dann wird der Anteil für die privat gefahrenen Kilometer ermittelt.

Beispiel
- Kfz-Kosten 10.000,00 €
- gefahrene Kilometer insgesamt 30.000 km, davon 15.000 km privat
Es sind die 10.000,00 € Kosten durch 30.000 km zu dividieren und mit den privat gefahrenen 15.000 km zu multiplizieren.
Die Kfz-Kosten pro gefahrenen Kilometer betragen 0,33 €.
Die private Nutzung beträgt somit netto 4.950,00 €.

Das Fahrtenbuch muss laufend, lückenlos und fehlerfrei geführt werden.
Für betriebliche Fahrten müssen folgende Angaben aufgezeichnet werden:

  • amtliches Kennzeichen zu Beginn des Fahrtenbuchs, Datum jeder Fahrt, Kilometerstand zu Beginn und Ende jeder einzelnen betrieblich veranlassten Fahrt, Reiseziel (Strasse und Ort), Reisezweck, aufgesuchte Geschäftspartner, auch Umwege sind aufzuzeichnen.
  • Privatfahrten müssen im Einzelnen, jedoch ohne Angabe des Reisewegs, aufgezeichnet werden.
  • für die arbeitstägliche Fahrt zwischen Wohnung und Betriebsstätte genügt ein kurzer Vermerk im Fahrtenbuch.

1%-Methode

Wird ein Fahrtenbuch nicht geführt, so ist die private Kfz-Nutzung nach der sog. 1%-Regelung zu ermitteln. Die private Nutzung beträgt hierbei 1% des Bruttolisten-Neupreis im Zeitpunkt der Erstzulassung zuzüglich der Kosten für die Sonderausstattung pro Monat.

Beispiel

Bruttolistenpreis 50.000,00 € x 1% x 12 Monate = 6.000,00 € private Nutzung netto

Schätzungsmethode

Rückwirkend ab dem 01.01.2006 wurde beschlossen, die private PKW-Nutzung für alle Fahrzeuge, welche weniger als 50% betrieblich genutzt werden, nicht mehr pauschal mit 1% des Bruttolistenpreises je Monat besteuern zu „dürfen“.

Diese, in vielen Fällen schon jetzt teure Lösung, wird nun wohl noch teurer.

Sofern bei Ihnen die private Nutzung in der Vergangenheit mit der „1%-Methode“ berechnet wurde, da Sie kein Fahrtenbuch geführt haben, könnte diese Möglichkeit nun im Zuge der Gesetzesänderung erneut bedacht werden und die Führung eines Fahrtenbuches eingeführt werden.

Sofern Sie kein Fahrtenbuch führen möchten, müssen Sie dem Finanzamt jetzt anhand anderer Aufzeichnungen beweisen, dass Sie Ihr Fahrzeug zu mehr als 50% betrieblich nutzen. Daher möchten wir Sie bitten, über einen

  • Zeitraum von 3-4 Monaten
  • alle betrieblichen Fahrten mit Tachoanfangsbestand und Endbestand

festzuhalten.

Ferner müssten Sie den Anfangsbestand zu Beginn des Messzeitraumes und am Ende des Messzeitraumes festhalten. Aus der Differenz der Gesamtkilometer und der betrieblich gefahrenen Kilometer kann dann nachgewiesen werden, zu wie viel % der PKW betrieblich genutzt wird. Bitte bedenken Sie, dass Fahrten von Ihrer Wohnung zum Betrieb ebenfalls betriebliche Fahrten darstellen.

Wird ein Privatfahrzeug teilweise für den Betrieb genutzt, so können gleichwohl die betrieblich bedingten Fahrten erfasst werden.
Die Betriebsausgaben berechnen sich entweder mit der Pauschale von 0,30 € je gefahrenen Kilometer oder mit den anteiligen tatsächlichen Kfz-Kosten.

Ich habe gehört Fahrtkosten zur Arbeit stellen ab 2007 keine Werbungskosten mehr dar?

Ab dem 1.1.2007 stellen die Aufwendungen für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeit keine steuerlich abzugsfähigen Werbungskosten mehr da. Erst ab dem 21. Kilometer können die Kosten mit 0,30 € pro gefahrenen Kilometer „wie Werbungskosten“ abgesetzt werden. Diese Änderung gilt auch für Unternehmer. Arbeitnehmer, welche bisher ihre Fahrtkosten vom Arbeitgeber pauschal versteuert ersetzt bekommen haben, müssen diese Beträge nun voll versteuern und der Sozialversicherung unterwerfen.
Achtung: Sofern Sie in der Vergangenheit Anträge auf Lohnsteuerermäßigung für Wege zwischen Wohnung und Arbeit gestellt haben, kann es auch hier zu Änderungen kommen.

Wann kann ich Bewirtungsaufwendungen steuerlich absetzen?

Bewirtungsaufwendungen sind dann als Betriebsausgaben abzugsfähig, wenn diese für die Bewirtung von Personen aus geschäftlichem Anlass nach der allgemeinen Verkehrsauffassung angemessen sind. Die Höhe und die betriebliche Veranlassung der Aufwendungen haben Sie als Steuerpflichtiger schriftlich nachzuweisen. Dabei müssen folgende Punkte aufgezeichnet werden: Ort, Tag, Geschäftspartner und Anlass der Bewirtung sowie Höhe der Aufwendungen. Wenn das Geschäftsessen in einem Restaurant stattgefunden hat, ist die Rechnung über die Bewirtung beizufügen.

Es können jedoch nicht die Bewirtungskosten in ihrer gesamten Höhe abgesetzt werden, sondern es ist der Eigenanteil an den Bewirtungskosten pauschal mit 30% des Rechnungsbetrages netto als nicht abziehbare Betriebsausgaben wieder hinzuzurechnen.

Hinsichtlich des Vorsteuerabzuges: Die Vorsteuer kann für betrieblich veranlasste Bewirtungskosten uneingeschränkt abgezogen werden. Dieser wurde zwar vom Gesetzgeber von 1999 bis 2003 mit 80% und ab 2004 mit 70% beschränkt, diese Beschränkung ist aber vom Bundesfinanzhof als nicht EU-rechtskonform qualifiziert worden.

Ich arbeite auch daheim beruflich, kann ich das Arbeitszimmer steuerlich geltend machen?

Aufwendungen oder Ausgaben (z. B. Miete, Strom, Heizung, Reinigung, Instandhaltungskosten) für ein im Wohnungsverband gelegenes Arbeitszimmer sind als Betriebsausgaben bzw. Werbungskosten abzugsfähig, wenn das Arbeitszimmer „Mittelpunkt der betrieblichen und beruflichen Tätigkeit“ ist.

Dabei sind für die Abzugsfähigkeit folgende Kriterien zu beachten:

  • Der „Mittelpunkt der betrieblichen und beruflichen Tätigkeit“ ist eng auszulegen. Beispiel: Ein Fotojournalist, der in der Regel außerhalb des Arbeitszimmers seine Fotos macht, kann ein Arbeitszimmer nicht geltend machen, da der Mittelpunkt der Tätigkeit außerhalb des Arbeitszimmers liegt. Wird diese Voraussetzung nicht erbracht, können noch € 1.250,00 pro Jahr abgesetzt werden, wenn mindestens die Hälfte der Zeit der „gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung“ im Arbeitszimmer verbracht wird. Als Beispiel: Ein Journalist, der zwei Tage in der Redaktion oder aber auch in einem anderen Beruf, z. B. als Taxifahrer tätig ist und drei Tage vom Arbeitszimmer aus journalistisch arbeitet, kann dieses bis € 1.250,00 pro Jahr absetzen. Der umgekehrte Fall, Tätigkeit von zwei Tagen im Arbeitszimmer und drei Tage in der Redaktion, würde einer Abzugsfähigkeit entgegenstehen.
  • Wohnung und Arbeitszimmer müssen räumlich voneinander getrennt sein (etwa durch eine Tür oder Wand).
  • Dem Steuerpflichtigen und seiner Familie muss ein ausreichendes Raumangebot für ihre privaten Wohnbedürfnisse verbleiben.
  • Das Arbeitszimmer muss fast ausschließlich für berufliche Zwecke genutzt werden. Indizien für eine schädliche private Nutzung sind, wenn sich beispielsweise darin Gegenstände befinden, die ausschließlich privat genutzt werden, wie Bett, Kleiderschränke, Hometrainer usw.

Hinweis: Ab 2007 können Aufwendungen für das Arbeitszimmer nur noch steuerlich geltend gemacht werden, wenn dort der Mittelpunkt der gesamten betriebl. oder beruflichen Tätigkeit liegt.

Ich will den Steuerberater wechseln, was benötigen Sie von mir?

Zu allererst benötigen wir die laufenden Belege und die letzte Saldenliste, um die laufende Buchhaltung fortführen und um die laufenden Steuern wie z. B. die Umsatzsteuervorauszahlung berechnen zu können.
Weiters benötigen wir die Kontenausdrucke für den Zeitraum des laufenden Geschäftsjahres bis zu jenem Geschäftsjahr zurückliegend, in dem der letzte Jahresabschluss erstellt worden ist.

Ferner sind notwendig:

  • bei Gesellschaften der Gesellschaftsvertrag
  • sonstige wichtige Verträge wie Mietverträge, Leasingverträge, Kredit- und Darlehensverträge
  • die bisher erstellten Jahresabschlüsse
  • die Bescheide der Finanzbehörde des letzten Jahres
  • die Gewerbeberechtigung(en)/Gewerbeanmeldung(en)

Welche Belege benötigen Sie für die Erstellung der laufenden Buchhaltung und wie müssen diese geordnet sein?

Es ist zu unterscheiden, ob Sie ein Einnahmen-Überschuss-Rechner sind, oder ob Sie buchführungspflichtig sind.
Sind Sie ein Einnahmen-Überschuss-Rechner, müssen die Bankauszüge bzw. Kreditkartenauszüge getrennt nach Banken und Bankkonten bzw. Kreditkartenunternehmen chronologisch geordnet werden. Zu jedem Kontoauszug sind die betreffenden Ausgangs- und Eingangsrechnungen dazu zu sortieren. Ferner benötigen wir einen Ausdruck des Kassenbuches mit sämtlichen bar bezahlten Belegen, die ebenfalls chronologisch geordnet werden müssen.

Sind sie buchführungspflichtig, ist die Sortierung wie bereits erläutert, vorzunehmen. Des Weiteren müssen die zum Monatsende offenen Ausgangsrechnungen getrennt von den Eingangsrechnungen chronologisch geordnet werden.

Können Kosten der Kinderbetreuung ab 2006 geltend gemacht werden?

Ab dem Veranlagungszeitraum 2006 werden Aufwendungen für Dienstleistungen zur Betreuung eines zum Haushalt des Steuerpflichtigen gehörenden Kindes, welches das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder wegen einer vor Vollendung des 27. Lebensjahres eingetretenen körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung außer Stande ist, sich selbst zu unterhalten, bei der Ermittlung der Einkünfte wie Betriebsausgaben oder Werbungskosten berücksichtigt.
Der Abzug erfolgt in Höhe von 2/3 der tatsächlichen Aufwendungen, höchstens jedoch bis zu einem Betrag von 4000 € je Kind. Diese Aufwendungen sind neben dem Arbeitnehmerpauschbetrag (derzeit 920 €) abzugsfähig, führen also in jedem Fall zu einer Steuerminderung.

Um welche Aufwendungen handelt es sich?

Dazu zählen zum Beispiel Aufwendungen für eine Mittagsbetreuung bzw. für den Kinderhort (ohne Verpflegung) sowie einer Kindertageseinrichtung und der Kindergartenbeitrag (Aufzählung nicht abschließend).
Nicht begünstigt sind die Aufwendungen für Unterricht (zB Schulgeld, Nachhilfe-Fremdsprachen-Unterricht), die Vermittlung besonderer Fähigkeiten (zB Musikunterricht, Computerkurse) oder für sportliche und andere Freizeitbetätigungen (zB Mitgliedschaft in Sport- oder anderen Vereinen, Tennis-, Reitunterricht).

Um Missbrauch vorzubeugen wird als Nachweis der Zahlung ein Kontobeleg gefordert. Als Rechnung in diesem Sinne gilt zB auch der Bescheid über die Höhe der zu zahlenden Kindergartengebühren bzw. die Schulvereinbarung über die Betreuung im Kinderhort.

Welche Eltern profitieren von der Steuerminderung?

Die geschilderte Abzugsfähigkeit betrifft erwerbstätige Alleinerziehende. Leben beide Elternteile zusammen, sind Betreuungsaufwendungen nur abziehbar, wenn auch beide erwerbstätig sind.
Wichtig: Nach allgemeiner Rechtsauffassung gilt auch der steuerfreie Minijob der Ehefrau/des Ehemannes als Erwerbstätigkeit. Für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren werden die Betreuungsaufwendungen (Kindergartenbeiträge) unabhängig von der Erwerbstätigkeit der Eltern steuerlich berücksichtigt.
Weiters erhalten Sie den steuerlichen Abzug in Fällen, in denen ein Elternteil sich in Ausbildung befindet, körperlich, geistig oder seelisch behindert oder krank ist. Bei zusammenlebenden Eltern muss eine der genannten Voraussetzungen bei beiden Elternteilen vorliegen, oder der Elternteil, bei dem dies nicht der Fall ist, muss erwerbstätig sein.

Trotz sorgfältiger Datenzusammenstellung können wir keine Gewähr für die vollständige Richtigkeit der dargestellten Informationen übernehmen. Sollten Sie spezielle Fragen zu einem der Themen haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.